Embodiment

Wolfgang Tschacher beschreibt Embodiment folgendermaßen.

"Den meisten Lesern wird die folgende Position sehr einleuchtend erscheinen: Gefühle, Emotionen und geistige Verfassung bestimmen den Körperausdruck. Schon die Sprache legt das nahe: Körperausdruck. "Der Körper ist Spiegel der Seele"  - dies entspricht sicher am direktesten der Alltagspsychologie, das heißt der Auffassung, die mit unserer tagtäglichen Selbstbeobachtung sehr weitgehend übereinstimmt. Die Grundidee ist dabei: (...) man denkt, verarbeitet Informationen, will etwas, hat Gefühle und Pläne; dies alles wird anschließend in körperliches Verhalten, Mimik, Kommunikation umgesetzt, womit wir dann auf unsere Welt Einfluss ausüben. Klar, oder? Merkwürdigerweise jedoch weisen viele Untersuchungen genau auf das Gegenteil: der Körperausdruck, die Körperhaltung bestimmt umgekehrt Kognition und Emotion! "Die Seele als Spiegel des Körper"? Dieser Gedanke erscheint auf Anhieb vielleicht immer noch befremdlich. Es gibt aber bereits eine Reihe empirischer Belege dafür..."

Wie diese Wechselwirkung von Körper, Geist und Umwelt aussieht, zeigt Maja Storch anschaulich auf dem Kongress "Reden reicht nicht" in ihrem Vortrag "Embodiment in Aktion" aus dem Jahr 2016 in Heidelberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der menschliche Geist ist
embodied in dem Organismus
und
embedded in seine Umwelt

  

 

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Betrachten wir eine Organisation, dann sehen wir, sie besteht aus allen Mitarbeitern auf allen Organisationsebenen. Gemeinsam arbeiten alle am Unternehmenszweck, dem gemeinsamen Unternehmensziel. Jede Abteilung, jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist in diesem System miteinander verbunden und jede Bewegung hat Auswirkungen auf das gesamte Netzwerk.

So wirken sich Veränderungen an einer Stelle des Systems in alle Richtungen aus und es entstehen Schwingungen, die das ganze System betreffen.

Gut, wenn das Zusammenspiel gut gelingt!

Tensegrity-Modell

 (Nachlese des SysTelios-TRANSFER-Tages 2019)